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Nach der ersten Gläubigerversammlung
Dr. Frystatzki zum Stand der Dinge
(pat) Nach der ersten Gläubigerversammlung nahm sich Insolvenzverwalter Dr. Christian Frystazki Zeit, einige wichtige Fragen zur aktuellen Situation zu beantworten.

Frystatzki über...

...die erste Versammlung: "Neben meiner Person waren etwas mehr als zehn Gläubiger anwesend. Vereinsvertreter waren nicht vor Ort. Die anwesenden Gläubiger nahmen den von mir vorgelegten Insolvenzplan einstimmig an. Mit dem größten Gläubiger, der Berufsgenossenschaft, habe ich bereits vorab Einigung erzielen können. Auch die anderen großen Gläubiger, beispielsweise die Agentur für Arbeit, hatten keine Einwände gegen den Insolvenzplan."

...John Viol: "Alles hängt natürlich weiter an Viol. Ich habe mir von der Gläubigerversammlung bewusst keine finanzielle Vorgabe geben lassen. Allerdings ist klar, daß Viol seine Versprechen, dem Verein nochmal zu helfen, halten muss, damit der Insolvenzplan zustande kommt. Ich bin aber nach meinen persönlichen Gesprächen mit Herrn Viol optimistisch, daß er sein Wort halten wird."

...die Auszahlungssumme: "Es ist klar, daß die Summe, mit der die Gläubiger befriedigt werden sollen, im sechsstelligen Bereich liegen muss."

...das weitere Vorgehen: "Ich werde in den nächsten Wochen den Insolvenzplan ausarbeiten. Im günstigsten Fall wird noch in diesem Jahr eine zweite Gläubigerversammlung stattfinden, in der dann schon abschließend die Zukunft des Vereins gesichert werden kann. Im Anschluss daran sollten dann auf einer Mitgliederversammlung die Organe des Vereins bestimmt werden."




eingetragen am: 20.10.2010 - 14:20 Uhr
in der Kategorie
Allgemeines
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Die Pfade des BSC... 

Kommentar von Hasse Brass zur Lage


Hier folgt mal eine Auflistung der Aktivitäten rund um den BSC in den letzten drei Monaten. Es soll keine Anklage sein, aber auch kein weiteres Mäntelchen des Vergessens über die Sache gelegt werden, von Schönrederei ganz zu schweigen.

Jeder kocht weiterhin sein eigenes Süppchen, der eine mehr im geheimen, der andere weniger.

Drei Monate nach dem Insolvenzantrag gegen den Bonner SC kann man keine neue Linie sehen oder eine positive Entwicklung. Wieder einmal hängt der Fortbestand am Tropf von John Viol. Zahlt er nicht die „Grundsumme“ ein, kann kein Verfahren eröffnet werden. Der Insolvenzverwalter mangelt mit allen Parteien, dabei dürfte aber Hauptaugen-merk aber auf seinem eigenen Gehalt und den Interessen der Gläubiger liegen, auch wenn er mit allen spricht. Bernd Lehmann zieht weiter seine Strippen, meist sehr geheim und konspirativ. Dietmar Sebus hat es geschafft, weiter den bezahlten Job eines Geschäftsführers zu behalten, wobei sicher jeder fragt, ob man sich das überhaupt leisten kann. Rietpietsch und Ogrinc verlassen den Sportclub, nachdem sie kein „Insolvenzgeld“ (drei Monate vom Arbeitsamt) mehr bekommen. Ja, auch Karsten Hutwelker wurde bis jetzt bezahlt, er schaffte es, seinen mündlichen Vertrag geltend zumachen, also doch keine "Liebe" zum Verein oder Fans, wie man jetzt wohl bei den Festangestellten erkennen muss.

Einige Fans meinen wohl, daß sie um ihre Spendengelder betrogen wurden. Mitnichten, denn man hat das Geld ja ohne wenn und aber dem Insolvenzverwalter überge-ben. Er allein entscheidet, was der Spielbetrieb braucht, sicher mit ausgiebiger Beratung alter "Haudegen". Vereinsmitglieder müssen einen Jahresbeitrag zahlen für einen fast nicht mehr existenten Club.

Andere Fans meinen, daß sie dem Verein helfen wenn man sich besonderes asozial auf fremden Plätzen aufführt.

Aber auch die guten Fans glänzen nicht immer. Sie rechnen mal eben Spenden von anderen zu ihren Erfolgen, was sicher nicht böse gemeint ist. Es ärgert aber die, die diese Patenschaften und Turniere ans Land gezogen haben. Man mangelt auch mit jedem unter der Stillschweigepflicht herum oder wirft die Sache hin, wenn es Rückschläge gibt. Sicher hat jeder ein Recht auf seine eigene Zeit, aber deshalb gleich die Internetseite zu schließen, kann ja wirklich nicht mit dem Zeitfaktor gerecht-fertigt werden.

Übrig bleibt eine total genervte "Restszene" an Fans, die nur noch den Kopf schütteln kann. Respekt für die, die dabei ihre Liebe zum Verein nicht verloren haben.

Fazit sollte auch für die Aktiven sein, weiterzumachen und aus den gemachten Fehlern zu lernen. Nichtstun ist sicher die schlechteste Alternative. Vielleicht passiert das Wunder, daß man mal gemeinsam an einem Strang zieht und nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht.

blau-rot.info ist ein rein privates Projekt von Bonner SC Fans ohne finanzielle Interessen. Es ist keine offizielle Seite des Bonner SC. Die dargestellten Meinungen müssen auch nicht mit der des Bonner SC übereinstimmen !